Felix Seiler wurde in Stuttgart geboren, studierte bis 2009 Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg und arbeitete als Regieassistent und Spielleiter zunächst an der Staatsoper Hannover und anschließend mehrere Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn dort mit dem Intendanten und Chefregisseur Barrie Kosky, dem er u.a. bei "Monteverdi-Zyklus", "West Side Story", „Castor und Pollux“ und "Ball im Savoy" und "Onegin" assistierte. Weitere Arbeiten führten ihn bisher zur Opera Australia an das Sydney Opera House, die English National Opera und das Royal Opera House Covent Garden London.

Felix Seiler ist Alumnus der "Akademie Musiktheater Heute" der Deutschen Bank Stiftung und stand 2011 im Semi-Finale des Ring Awards Graz, sowie 2015 im Finale des Europäischen Opernregiepreises in Madrid.

Eigene Regiearbeiten verwirklichte er u.a. an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper („Allemonde“), bei der Biennale für Zeitgenössische Musik in München, bei den Kunstfestspielen Hannover Herrenhausen, an der Komischen Oper Berlin („Les Enfants Terribles“, "Der Zauberer von Oz"), der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, am Stadttheater Bremerhaven ("Die Herzogin von Chicago", "Der Graft von Monte Christo"), den Schlossfestspielen Ettlingen ("Der Mann von La Mancha"), dem Theater für Niedersachen Hildesheim ("Death in Venice") und dem Theater Osnabrück („Alice im Wunderland“, „The Addams Family“, „Die Blume von Hawaii“ und "Die Comedian Harmonists - Jetzt oder Nie").

Im Frühjahr 2020 debütierte Felix Seiler am Landestheater Coburg ("Otello darf nicht platzen") und beschließt die Spielzeit am Theater Heidelberg mit "Im weißen Rössl". Engagagements in der Spielzeit 2020/21 führen ihn u.a. zurück ans Staddtheater Bremerhaven, ans Staatstheater Cottbus, sowie wiederum ans Theater Heidelberg.