Death in Venice / BRITTEN 

Oper von Benjamin Britten
Libretto von Myfanwy Piper
Nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann

Premiere: Samstag, 20. 04.2019, Großes Haus, Theater für Niedersachsen Hildesheim


„Eine tief beeindruckende Produktion mit zwei wunderbaren Sängerdarstellern in den Hauptpartien.“ (OMM, 21.04.2019)

"Die in jeder Phase eindringliche Neuinszenierung von Felix Seiler beließ es wohltuend beim in Novelle und Libretto vorgegebenen Zeitrahmen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. (...) Das Premierenpublikum war vollauf begeistert und spendete reichlichen, lang anhaltenden Beifall für alle Mitwirkenden." (Der Opernfreund, 23.04.2019)

“Anerkennend langer Applaus, stehende Ovationen eines berührten Publikums für diesen ergreifenden Abend.“ (IOCO, 24.04.2019)

"Das TfN, das Theater für Niedersachsen in Hildesheim, hat nun mit »Death in Venice« einen großen Erfolg einfahren können.Die Rezeptionsgeschichte von »Death in Venice« kennt zahlreiche Beispiele von sinnentstellenden Regiekonzepten. Auf diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass sich der 1983 in Stuttgart geborene Felix Seiler in seiner Inszenierung recht genau an die Anweisungen der Partitur und die Intentionen des Komponisten gehalten hat." (Das Opernglas, 06/19)


Musikalische Leitung und Chor Achim Falkenhausen
Inszenierung Felix Seiler
Ausstattung Hannes Neumaier
Dramaturgie Susanne von Tobien

Mit Hans Jürgen Schöpflin (Gustav von Aschenbach), Uwe Tobias Hieronimi (Der Reisende u.a.), Tobias Hechler (Stimme des Apollo), Julian Rohde (Hotelportier) sowie Opernchor, Jugendchor und Orchester des TfN

Geplagt von einer schweren Schaffenskrise begibt sich der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach auf eine Erholungsreise nach Venedig. Dort findet er wieder zu Kraft und Leben, vor allem in der Begegnung mit dem Jüngling Tadzio. Wie besessen verfolgt er den Jungen und seine Familie durch die Stadt, in der bereits erste Anzeichen eines Cholera-Ausbruchs sichtbar werden. Doch anstatt abzureisen, gibt sich Aschenbach seiner Liebe und Anziehung zu dem Jungen komplett hin und steuert so auf den Tod zu.

Nur drei Jahre vor seinem Tod beschäftigte sich Benjamin Britten in der Vertonung von Thomas Manns gleichnamiger Novelle intensiv mit Vergänglichkeit, Homosexualität, Kunst- und Lebensgenuss. Neben der packenden Erzählung Aschenbachs, der seine eigenen Erlebnisse für das Publikum monologisiert, lebt Brittens Musiktheater- Meisterwerk des 20. Jahrhunderts vor allem von den großen Chorszenen, die Venedigs volle Straßen auf der Bühne zum Leben erwecken. Mit der Neuinszenierung von Felix Seiler baut das TfN nach „Peter Grimes“ und „Das Geheimnis von Bly“ weiter auf seine Britten-Erfolge auf.